Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein Teilbereich der langfristig orientierten CSR-Strategie des Unternehmensmanagements und damit in die Zukunft gerichtet. Ein schlechter Gesundheitszustand der Belegschaft stellt eine unternehmensinterne Schwäche dar und muss für den langfristigen Erfolg in Stärke desselben umgewandelt werden. Demnach liegt es im Interesse des Managements, die Arbeitsplätze so zu gestalten, dass die Beschäftigten sicher, gesundheitsfördernd und effektiv arbeiten können. Vom Grundgedanken her ist das Prinzipi eines BGM recht einfach. Um es strukturiert angehen zu können, ist es allerdings wichtig, ein paar Grundbegriffe des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu kennen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement als Philosophie

Insgesamt lässt sich ein Betriebliches Gesundheitsmanagement als Philosophie auffassen, in der alle Maßnahmen mit den Denkweisen der Beschäftigten und Führungskräfte interagieren. Das Ziel besteht nicht nur darin, Krankheiten zu vermeiden, sondern die Gesundheit zu stärken. Damit reicht ein Betriebliches Gesundheitsmanagement über die klassische Arbeitssicherheit hinaus. Die Arbeitgeber tragen nicht nur die Verantwortung für die Mitarbeiter, sondern sollen auch das Wohlbefinden fördern. Damit identifizieren sich die Beschäftigten mit dem Unternehmen und sichern dessen Bestehen. Entscheidend für den Erfolg dieser Aufgabe ist es, dass die Führungskräfte selbst für die Thematik sensibilisiert sind.

Eine altbewährte, indische Lehre der Heilungskunst, nennt sich Ayurveda. Interessanterweise lassen sich Ayurvedakuren auch in Deutschland finden, so dass sich die lange Anreise nach Indien erübrigt. Natürlich soll aber auch das besondere Erlebnis ins Reich der originalen Kunst möglich sein. Ayurveda ist sehr eng mit Yoga verbunden.

Das Beispiel dieser indischen Gesundheitseinstellung zeigt, wie wichtig es ist achtsam mit sich selbst umzugehen. Genau das ist es, was auch im menschlichen Miteinander zwischen Mitarbeitern und Führungskräften in den Fokus kehren muss.

Moderne Führungskultur als Grundlage

Die Basis für ein nachhaltiges BGM bildet die Führungskultur. Mit ihr eng verbunden sind deren Werten sowie die Unternehmensphilosophie bzgl. des Umgangs mit den Beschäftigten.

Ein Kernelement der Gesundheitskultur ist die Gesundheitskompetenz jedes Einzelnen. Diese Fähigkeit beschränkt sich nicht auf einzelne Lebensbereiche und gilt daher im Privatleben, im beruflichen Alltag und in der Gesellschaft. Wenn die Gesundheitskompetenz mit dem breiten Wirkungsfeld gefördert wird, ist ein Teil der unternehmerischen Gesamtverantwortung umgesetzt.

Zur konkreten Umsetzung eines BGM werden nun acht Handlungsfelder beschrieben, die für den Aufbau zu bedenken sind.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) für gesunde Mitarbeiter