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Berufskrankheiten und Rentenfälle 2016

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Gesundheitsmanagement Zahlen & Fakten

Berufskrankheiten und Rentenfälle 2016

2016 gab es mit 41,3 Millionen Erwerbstätigen mehr Menschen im Job als vorher. Deswegen gab es auch mit 959.266 meldepflichtigen Arbeitsunfällen 1,5% mehr als in den Jahren zuvor. In Bezug auf die Unfallquote relativiert sich das Ganze, denn pro 100 Vollzeitäquivalente gab es nur 2,3 Arbeitsunfälle. Weitere Fakten des Jahres 2016:

  • 557 tödliche Arbeitsunfälle
  • 80.163 Verdachtsfälle einer Berufskrankheit
  • 22.320 anerkannte Berufskrankheiten
  • 5.458 Berufskrankheiten mit Rentenanspruch
  • 2.576 Personen starben in Folge einer Berufskrankheit (davon 2/3 wegen Asbest)

Berufskrankheiten nach Diagnosen:

  • Lärmschwerhörigkeit 7.032
  • Hautkrebs durch UV Strahlung 5.063
  • Asbestose 2.189
  • Lungen-/ Kehlkopfkrebs wegen Asbest 915
  • Infektionskrankheiten 875
  • Hauterkrankungen 537
  • Lendenwirbelsäule durch Heben und Tragen 450
  • Atemwegserkrankungen durch Allergie 384
  • Atemwegserkrankungen durch giftige Stoffe 235

Von den gesetzlich Krankenversicherten (GKV) gab es pro Versicherten 19,0 Fehltage im Jahr 2016. Die Rentenfälle wegen verminderter Erwerbsfähigkeit auf Grund Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes lag bei 22.816. Getoppt wurde das Ganze durch Frühverrentung durch Psyche und Verhaltensstörungen mit 74.468 Rentenfälle.

Diese Zahlen können im Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ des Jahres 2016 nachgelesen werden. Dieser Bericht wird von der Bundesregierung über das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht