Die Ergonomie ist die Anpassung der Arbeitsplätze an den Menschen. Das Hauptaugenmerk liegt also darin, unsere Arbeitsplätze so zu gestalten, dass wir Menschen daran arbeiten können ohne krank zu werden. Das bedeutet, dass wir so sitzen, stehen und uns bewegen, wie es unsere ursprüngliche Anatomie vorgesehen hat. Wir werden also nicht an die Arbeitsplätze „zurechtgepfeilt“, sondern wir passen den Arbeitsplatz an uns Menschen an.

Anpassung an den Menschen

Die ideale Ergonomie für den Büro- und Bildschirmarbeitsplatz lässt sich recht einfach zusammenfassen:

  • wir sitzen im richtigen Winkel
  • wir schauen geneigt auf dem Bildschirm und
  • wir wählen die richtige Tischhöhe.

Die Aufzählung ist noch nicht beendet.

Die Umsetzung optimaler Ergonomie, also die ideale Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen, müssen geplant und geübt werden. Das gilt auch für die Arbeitsprozesse selbst.

Die Themen Verhältnisergonomie und Verhaltensergonomie müssen deswegen auf den Punkt gebracht werden. Sowohl bei den Gebäude- und Einrichtungsplanern wie auch bei Führungskräften und Beschäftigten.

Ergonomie als Bestandteil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) muss die ergonomische Einrichtung der Arbeitsplätze ein wichtiges Thema sein. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind ebenfalls mit der Thematik vertraut, da die menschengerechte Gestaltung der Arbeitsplätze ein fester Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung darstellt.

Ergonomie der Arbeitsplätze: Anpassung an den Menschen